Migration und Einwanderung sind wesentliche Faktoren, die Stadtgesellschaften prägen. Dies gilt im besonderen Maße für Mannheim. Zuwanderungen größerer Gruppen finden seit dem 17. Jahrhundert immer wieder statt und Mannheim ist stolz darauf, dass das Zusammenleben in friedlicher Art und Weise verläuft. Heute leben in Mannheim Menschen aus rund 170 verschiedenen Ländern mit einer Vielfalt an Kulturen. 2005 hatte von rund 320.000 Einwohnern fast jeder Dritte Migrationserfahrungen.
Unsere Fahrradbibliothek FaBio wird in den Sommermonaten in den großen Stadtparks eingesetzt. Auch bei manchen Veranstaltungen wie Stadtteilfesten oder Radparaden ist FaBio dabei.
Mit der SAP Arena wurde im September 2005 nicht nur Baden-Württembergs größte Multifunktionshalle eröffnet, sondern eine der modernsten Sport- und Veranstaltungshallen Europas. Sie ist die Heimat des Rekordmeisters der Deutschen Eishockey Liga (DEL), der Mannheimer Adler.
Die städtebauliche Situation des Neubaus ist geprägt von einem sehr heterogenen Umfeld mit bis zu elfgeschossiger Bebauung und hoher Verkehrsbelastung. In direkter Nachbarschaft entwickelt ein historischer Kraftwagenhof von 1927 mit seinem Sichtmauerwerk eine Wirkung, die in vielen Wohnungsbauten der Umgebung ihren Widerhall findet.
Architekt war Max Schmechel. Die Bauherrin, die Berliner Heimat AG, betrieb in den 20er Jahren landesweit die Errichtung preisgünstiger Wohnungen. Die Gesellschaft ging von dem Bestreben aus, „nur erstklassige und solide Bauten im modernen Geschmack auszuführen und die Wohnungen mit all dem auszustatten, was der Großstädter heute an Wohnungskomfort haben soll“. Diesem Anliegen entsprach die – von der zeitgenössischen Presse lobend hervorgehobene – große Quadratmeterzahl der Mietwohnungen.
Der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Neubau des Wohn- und Geschäftshauses des Spar- und Bauvereins Mannheim, versteht sich als vermittelndes Bindeglied zwischen den verschiedenen Bautypologien des städtebaulichen Kontextes. Die beiden zueinander versetzten Volumen thematisieren zum einen den gebogenen Straßenverlauf und stellen zum anderen eine Verbindung zwischen dem Blockrand, wie er sich auch auf der anderen Straßenseite findet, und der Hochhausbebauung aus den 50er Jahren.